Im 16. Jh. war Viana do Castelo einer der wichtigsten Häfen Portugals und der Hafen im Norden. Durch Fischfang und Handel kam die heute ca. 21.000 Einwohner zählende Stadt an der Mündung des Rio Lima zu Reichtum, was man ihr heute noch ansieht.
   Für Nordportugal-Reisende ist ein Besuch Viana do Castelos eigentlich Pflicht. Im Süden und Norden ziehen sich endlose Sandstrände die Atlantikküste entlang, und vom „Hausberg“ Monte de Santa Luzia hat man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft. Er gilt – und das ist sicherlich keine Übertreibung – als eine der schönsten Fernsichten der Welt.
   In der bezaubernden historischen Altstadt gibt es Architektur aus praktisch allen Kulturepochen zu bestaunen. Dem neugierigen Besucher begegnen Paläste, Kirchen, Bürgerhäuser, Brunnen, freie Plätze und enge Gassen mit vielen schönen Geschäften, in denen es von Eisenwaren bis zu vornehmen Möbeln alles gibt. Selbst das neue Einkaufszentrum, direkt neben dem alten Bahnhof errichtet, ist durchaus gelungen.

In der Altstadt von Viana do Castelo

Bahn:
Züge fahren ca. alle zwei Stunden in Richtung Porto und Valença. Die Fahrt nach Porto dauert ca. 2 ½ Stunden, nach Valença ca. 1 ½ Std.
Bus:
Mehrere Busgesellschaften fahren in Richtung Porto über Esposende und Póvoa de Varzim. Auch gibt es gute Verbindungen nach Ponte de Lima in den Nationalpark, in Richtung Valença und nach Barcelos bzw. Braga.
Der zentrale Busbahnhof befindet sich im neuen Einkaufszentrum direkt neben dem Bahnhof.

In und um Viana do Castelo gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Unterkünfte. Die absolut edelste Adresse weit und breit ist die Pousada auf dem Monte de Santa Luzia, Pousada do Monte de Santa Luzia, (Pousadas, siehe auch Wohnen in ...).

Aber auch für bescheidenere Gäste ist ausreichend gesorgt. Es gibt viele Hotels und Pensionen, eine Jugendherberge und zwei in der Nähe gelegene Campingplätze.

Unterkünfte in Viana do Castelo

In Viana do Castelo, im Hintergrund der Monte d. S. Luzia
Viana do Castelo Portugal


Viana do Castelo bei Nacht